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Königsweg

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Der Königsweg verläuft durch den repräsentativsten Teil der Stadt und verbindet die ehemaligen königlichen Residenzen. Er beginnt am Zamkowy Platz und führt durch die Łazienki Królewskie bis nach Wilanów. Das Stadtbild, das sich über Jahrhunderte herausgestaltet hat, bezaubert mit der Atmosphäre seiner Kirchen, Parks und Residenzen.

Zamkowy Platz
Krakowskie Przedmieście
Nowy Świat
Trzech Krzyży Platz
Ujazdowskie Alleen
Łazienki Królewskie
Wilanów


ZAMKOWY PLATZ

Zamek Królewski
Königsschloss (Zamek Królewski)

pl. Zamkowy 4
www.zamek-krolewski.com.pl

Das im 15. Jahrhundert erbaute Schloss war die Residenz der Herzöge von Masowien. Mit der Verlegung der Hauptstadt von Krakau nach Warschau wurde es zum Sitz des Königs und der Regierung. Es wurde danach mehrfach umgebaut und während des 2. Weltkriegs zerstört. Unter Verwendung erhaltener Fragmente wurde es wiederaufgebaut. Heute öffnet das typische Schlossgebäude mit dem Uhrenturm (woher täglich um 11.15 Uhr ein Turmlied erklingt) den Weg in die Altstadt. Unter den Sehenswürdigkeiten des Museums sind zwei Gemälde von Rembrandt („Mädchen im Bilderrahmen” und „Gelehrter an seinem Schreibtisch”) sowie Werke von Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, dem Hofmaler des letzten Königs von Polen, St. A. Poniatowski. Die Bilder waren bei dem Wiederaufbau der Stadt nach dem Krieg von unschätzbarer Hilfe. Auf der Seite der Weichsel befinden sich die von Grund auf renovierten Kubicki-Arkaden, die die Böschung mit dem Schloss stützen und gleichzeitig der Gartenfassade ihr monumentales Erscheinungsbild verleihen. Nach dem Aufstand im Jahre 1831 wurden sie zu Pferdeställen und Kasernen, und später zu Garagen umgebaut. Die Arkaden sind in ihrer Originalbauweise erhalten und wurden während des 2. Weltkriegs nicht zerstört. Heute kann man hier eine archäologische Ausstellung und die höfische Pension besichtigen.


Kolumna Zygmunta
Sigismundsäule (Kolumna króla Zygmunta III Wazy)
Plac Zamkowy

Dieses älteste und höchste weltliche Denkmal in Warschau ließ König Władysław IV. im Jahre 1644 zu Ehren seines Vaters, Zygmunt III. Waza, der die Hauptstadt von Krakau nach Warschau verlegte, errichten. Das Denkmal ist 22m hoch und die Figur des Königs misst 275 cm. Der Säbel in seiner rechten Hand symbolisiert seine Tapferkeit und das Kreuz in seiner linken Hand seine ständige Bereitschaft zum Kampf gegen das Böse. Die Legende sagt, wenn der König seinen Säbel senkt, dann bedeutet das, dass eine Katastrophe auf die Stadt zukommt. Im 2. Weltkrieg wurde das Denkmal gestürzt und seine zertrümmerte Säule beim Schloss (auf der Seite der Trasa W-Z) wieder aufgestellt, wo man sie bis heute besichtigen kann.



KRAKOWSKIE PRZEDMIEŚCIE
Krakowskie Przedmieście
Diese Straße ist eine der schönsten in Warschau. Sie wurde grundlegend renoviert und in eine breite Promenade mit einer schmalen Fahrbahn in der Mitte verwandelt. Entlang den Gehsteigen wurden u.a. gläserne Kästen mit Reproduktionen von Canaletto-Gemälden, die das Warschau des 18. Jhs. zeigen, aufgestellt. Im Sommer ist die Straße an den Wochenenden für den Autoverkehr gesperrt und bildet gemeinsam mit der Straße Nowy Świat die berühmteste Promenade der Hauptstadt.
Einen Spaziergang in der Krakowskie Przedmieście beginnt man üblicherweise am Zamkowy Platz, die Häusernummerierung beginnt jedoch an ihrem anderen Ende, am Fuß des Mikołaj-Kopernik-Denkmals, wo sie an die Nowy Świat anschließt.


Kamienica Prażmowskich

Prażmowski-Haus (Kamienica Prażmowskich)

ul. Krakowskie Przedmieście 89

Das Rokokogebäude aus der Zeit der sächsischen Könige wurde um 1660 erbaut und war ursprünglich das Haus des königlichen Arztes. Heute beherbergt es das Haus der Literatur (Dom Literatury) und die erste Rolltreppe in Polen, die von der Sowjetunion im Jahre 1949 eingeführt und eingebaut wurde.



Kościół św. Anny
St.-Anna-Kirche (Kościół św. Anny)
ul. Krakowskie Przedmieście 68

Die in der zweiten Hälfte des 15. Jhs. errichtete gotische Kirche war ein Geschenk für den Bernhardinerorden. Sie wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Die heutige klassizistische Fassade birgt ein barockes Inneres. Die Kirche steht in der Nähe der wichtigsten Warschauer Hochschulen und dient als Universitätskirche. Auf ihrem Glockenturm befindet sich eine Aussichtsterrasse. Weitere Informationen


Pomnik Adama Mickiewicza

Adam-Mickiewicz-Denkmal (Pomnik Adama Mickiewicza)

ulica Krakowskie Przedmieście

Das Denkmal erinnert an einen der hervorragendsten polnischen Dichter der Romantik. Es wurde im Jahre 1898 zum 100. Geburtstag des Dichters, zu Zeiten der verstärkten Russifizierung nach dem Januaraufstand, enthüllt. Das Denkmal war der „Held“ der Ereignisse vom März 1968 und Schauplatz der berühmten Kundgebung zum Protest gegen die Absetzung des Theaterstückes „Die Totenfeier“ im Nationaltheater auf Wunsch der Botschaft der USSR. Weitere Informationen